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| | english | Die Interessengemeinschaft City Nord (GIG), ein Zusammenschluss der
dort ansässigen Unternehmen, lädt in diesem Sommer zu einem
hochkarätigen Kulturereignis ein und setzt damit die beispielhafte
Hamburger Innitiative für Kunst im öffentlichen Raum fort. Die
Veranstaltung findet im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2006
statt.
Rik Reinking als Kurator der Veranstaltung ist es gelungen, eine ganz
hervorragende Auswahl an vorwiegend jungen Künstlern für dieses
Projekt zu begeistern und für ihre Teilnahme zu gewinnen. Die Auswahl
ist international, berücksichtigt aber ebenso Hamburger Künstler.
Nahezu alle Positionen setzen sich mit der City Nord und der dortigen
städtebaulichen Situation auseinander. Die Arbeiten entstehen
explizit für dieses Vorhaben. Es wird sowohl große und
beeindruckende Beiträge geben, als auch Positionen, die es zu
entdecken gibt.
Die Beteiligten, allen voran die 30 Künstler, die Grundeigentümer-
Interessengemeinschaft City Nord GmbH als Veranstalter, Rik Reinking
als Kurator und die Galerie Borchardt als Organisatoren und
Ideengeber, tragen dieses Projekt mit Engagement und Enthusiasmus.
Außergewöhnlich dürfte sein, dass ein kulturelles Ereignis dieser
Größenordnung ausschließlich von privaten Trägern finanziert und
organisiert wird und vom Engagement aller Beteiligten getragen wird.
Die Kulturbehörde stuft dieses Projekt als ”den anspruchsvollsten
Beitrag zum Thema Kunst im öffentlichen Raum für dieses Jahr“ ein.
Senatorin Karin von Welck wird die Veranstaltung am 14. Mai eröffnen.
Der City Nord Park wird während der Laufzeit der Veranstaltung mit
zahlreichen Veranstaltungen, Führungen, Videopräsentationen,
Konzerten, Künstlergesprächen und Performances bespielt. Kern der
Vermittlung ist ein Infopoint im Freigelände, der auch Erfrischungen
anbietet.
Rik Reinking fasst das künstlerische Konzept wie folgt zusammen:
„Es geht uns darum, innerhalb bestehender, stadträumlicher
Strukturen neue Emotionen zu wecken. Die Kunst tritt dabei in
Beziehung mit den Besuchern, regt zur Auseinandersetzung an und
hinterlässt Spuren der Irritation. Die Besonderheit des Standortes
City Nord fordert zu einer neuen, lebendigen Form des Kunstdiskurses
auf“.
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